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Forschungsthemen und Expertisen |
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Forschungsthemen
Der inhaltliche Arbeitsschwerpunkt von Dr. Hermann Klug integriert Forschung und Lehre auf dem Gebiet der meta-disziplinären Landschaftsforschung. Dies beinhaltet die Betrachtung von Landschaftsmanagement und Ressourcenschutz auf Basis von Wassereinzugsgebieten als Planungsräume von multifunktionalen Landschaften. Inbesondere bearbeitet Hermann Klug hydrologische Fragestellungen mit besonderem Fokus der Modellierung von flächenexpliziten Phosphoremissionen in Oberflächengewässer.
Ziel ist die Entwicklung und Evaluierung szenariotauglicher integrierter Landschaftsmodelle räumlich unterschiedlicher Skalenbereiche. In Abhängigkeit von verschiedenen anstehenden Problem- und Fragestellungen in Landschaften werden neben dem Einsatz von Landschaftsstrukturmaßen (Englisch: landscape metrics) politische, sozio-ökonomische und ökologische Raummodelle entwickelt und im Rahmen eines Methodenpools zu einem interagierenden räumlichen Simulationsmodell zusammengeführt. Technisch dienen Geographische Informationssysteme (GIS) und Fernerkundung als Basis einer semi-operationellen Prozessierung von Methoden aus der Landschaftsökologie / Geoökologie.
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Expertisen
Die Expertise von Herrn Klug in der Geoinformatik knüpft an die Operationalisierung von kybernetischem Wissen komplexer Landschaftssystemzusammenhänge an. Dazu gehören die Abstraktion und Strukturierung von Systemen in Raummodellen, über die Modellbildung zur operationalisierbaren Simulation. Darunter fallen zum Beispiel Mensch-Umwelt-Systeme bis hin zu Spezialanwendungen wie der Modellierung von Phosphoremissionen in regionalen und lokalen Einzugsgebieten.
An der Schnittstelle von deskriptiven (induktiven) Modellen zur Beschreibung der Interaktion von Systemkompartimenten und besseren Verständnisses von komplexen Systemen sowie präskriptiven Modellen werden ausgehend von alternativen Ausprägungen von Einflussfaktoren Handlungskonsequenzen evaluiert und Entscheidungsunterstützung induziert. Ferner werden auf Basis empirischer, standortlokaler Informationen und theoretischer Modellkomponenten bekannte bzw. postulierte Zusammenhänge räumlicher Variablen prozessiert. Das Ziel des grundsätzlichen Erkenntnisgewinns über die räumlichen Aspekte geht über die wissenschaftliche Diskussion des theoretischen Modells hinweg bis zur vollständigen Umsetzung. Ferner geht der Forschungsschwerpunkt über die rein sektoralen Modellbildungen hinaus zur holistischen Betrachtung.
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